Freitag, 14. Februar 2014

Veränderungssperre in Bad Orb - Widerspruch zum Artikel der Bürgermeisterin in der GNZ vom 13.02.2014

Als Mitglied des zuständigen Ausschusses (Bauausschuss ...) schreibe ich hier meine persönliche Meinung.

Mit großem Erstaunen lese ich in den letzten Tagen die Berichte in den Medien zur Veränderungssperre im "Bereich Kur" in Bad Orb. Auf der einen Seite verbreiten Bürger unnötige Panik, auf der anderen Seite gibt die Bürgermeisterin Begründungen für die Veränderungssperre nach außen welche für mich nicht nachvollziehbar sind! Hier schreibt Frau Uhl, dass mit der Sperre sichergestellt werden soll, dass die Chance für genügend Übernachtungshotels in Bad Orb bestehen bleibt. Alleine diese Aussage zeigt ein offensichtliches falsches Verstehen der Marktwirtschaft. NICHT die Stadt bestimmt den Markt sondern die Nachfrage. 
Durch eine Vorschrift (hier der qualifizierte Bebauungsplan) lässt sich noch lange nicht die wirtschaftlichen Entwicklungen einer Stadt verbessern. Nur wenn weiterhin ein positives Marketing betrieben wird, wird sich die wirtschaftliche Entwicklung in Bad Orb verbessern. Jedoch nicht durch einen qualifizierten B-Plan.
Der zur Zeit in Vorbereitung befindliche Bebauungsplan darf auf keinen Fall Einschränkungen für die Eigentümer von Immobilien bedeuten. Jeder ist für seine wirtschaftliche Lage selbst verantwortlich und muss demnach handeln können.
Zudem ist klarzustellen, dass eine Einschränkung der Eigentümer nie im Sinne der Veränderungssperre war.
Die Sperre sollte nur dazu dienen verschiedene gewerbliche "Betriebe" (Rotlicht und Massenunterkünfte) zu erschweren. Diese haben in einem "Kurgebiet" wohl wirklich nichts zu suchen.
Für meine Person kann ich schon jetzt versichern, dass ich keinem Entwurf zustimmen werde, in dem eine Umwandlung von einer Pension/ einem Hotel in Mietwohnungen oder Eigentumswohnungen untersagt werden soll! Das darf auf keinen Fall geschehen !!!

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