Montag, 16. Mai 2011

Pressemitteilung der Fraktionen von CDU und SPD im Bad Orber Stadtparlament

Aktuell stehen umfangreiche Baumaßnahmen in der Würzburger Straße an. Hierzu soll die Landesstraße L3199 auf mehreren hundert Metern und über mehrere Wochen hinweg komplett gesperrt werden. Die CDU Fraktion und die SPD Fraktion im Bad Orber Stadtparlament können die Notwendigkeit dieser Baumaßnahmen nachvollziehen.

Kritisiert werden muss jedoch, dass

die Straße komplett gesperrt wird. Die teilweise Sperrung der Fahrbahn (nur eine Fahrbahnseite) hätte die Situation deutlich entlastet.

die Sperrung vom Untertor bis zur Ludwig-Schmank-Straße komplett erfolgt, anstatt, wie besprochen, zunächst bis zur Altenbergstraße. Durch die jetzige Regelung kann der Verkehr nicht über die Heppenmauer und die Haselstraße ausweichen.

der komplette Verkehr somit über den Burgring (an der Martinusschule vorbei) und die Ludwig-Schmank-Straße geleitet wird. Hier stellt sich die Frage, wie das hinsichtlich der Verkehrssicherheit (Schüler), der bestehenden Rechts-Vor-Links-Regelungen und der Parkregelungen funktionieren soll. Ein Verkehrschaos ist doch hier augenscheinlich vorprogrammiert.

die Anlieger und die kommunalen, politischen Entscheidungsträger von der Stadtverwaltung und von Frau Bürgermeisterin Uhl in keiner Weise in den Entscheidungs- und Vollzugsprozess eingebunden worden sind. Wie kommen die betroffenen Anlieger in der Würzburger Strasse während der Bauphase an ihre Grundstücke?

es schon jetzt, vor den Baumaßnahmen feststeht, dass es zu Mehrkosten in Höhe von 11.000,00 Euro, allein für Beschilderungen kommen wird, die wohl die Stadt Bad Orb zu tragen hat.

die Baumaßnahmen mitten in der Saison der Bad Orber Fremdenverkehrs-, Gesundheitsbetriebe durchgeführt wird.


Beide Fraktionen bedauern, dass es nicht möglich war, die sicherlich notwendige Maßnahme mit der notwendigen Transparenz anzugehen. CDU und SPD distanzieren sich ganz eindeutig von dieser Praxis und fordern für die Zukunft ein mehr an Gemeinsamkeit und Bürgerbeteiligung . Dies führt unzweifelhaft auch zu einer größeren Akzeptanz der getroffenen Regelungen.


Bei der jetzt getroffenen Verkehrsregelung zu den Umbaumaßnahmen in der Würzburger Straße sehen CDU und SPD schwer kalkulierbare Risiken bei der Verkehrssicherheit und nicht zuletzt auch für den Fremdenverkehr. Die beiden Fraktionen regen daher an, nochmals die Version der lediglich einseitigen Fahrbahnsperrung im Bereich Würzburger Strasse zu überprüfen. Hinsichtlich möglicher sich daraus ergebender Veränderungen für Verlauf und Abwicklung der Baumaßnahme sind CDU und SPD selbstverständlich gesprächsbereit.


Gez. Michael Kertel (Vorsitzender - CDU Fraktion), Annemarie Meinhardt (Vorsitzende - SPD Fraktion)

1 Kommentar:

  1. Den Verkehr in dem Ausmaß über den Burgring bzw. direkt an der Martinus Schule entlang zu lotsen ist wohl das schlechteste was passieren konnte.

    Da es schon vorher stressig genug war über die Straße zu kommen (trotz Ampel / trotz Geschwindigkeitsbegrenzer (Überwege)) wird bzw. ist es jetzt noch schlimmer und vor allem Gefährlicher zur Schule oder zum Kindergarten zu kommen.

    Sowie die Vorfahrt Regelung an der DRK Kreuzung / Frankfurter Straße. Viele fahren nur nach Bauchgefühl und achten nicht auf Schilder oder Straßen Markierungen.
    So ist es schon zu zahlreichen "Beinah" Unfällen gekommen.

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